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Amprion-Chef Brick: Trendumkehr bei Netzengpass-Kosten ab 2027

Der CEO des Übertragungsnetzbetreibers fordert im ZfK-Interview eine an den zukünfigen Herausforderungen ausgerichtete Anreizregulierung. Auch zur Versorgungssicherheit im kommenden Winter und zum Stand beim Netzausbau äußert sich der Energiemanager.
15.11.2023

Hans-Jürgen Brick ist seit 2009 Mitglied der Geschäftsführung von Amprion und hat seit dem 1. April 2020 ihren Vorsitz inne. Der 63-jährige promovierte Jurist war bereits von 2003 bis 2009 Mitglied der Geschäftsführung der RWE Transportnetz Strom, aus der die heutige Amprion GmbH hervorgegangen ist.

ZfK: Sie fordern für den Bau neuer Stromnetze einen erhöhten Eigenkapitalzinssatz von 7,5 Prozent und verweisen auf weitaus höhere Zinssätze in europäischen Nachbarländern. Die Bundesnetzagentur will aber auch die Interessen der Verbraucher und der Wirtschaft im Auge behalten. Müssen Sie am Ende zurückstecken?

Hans-Jürgen Brick: Es ist gut, dass der Stromnetzausbau jetzt wirklich Fahrt aufnimmt. Dafür sind aber auch milliardenschwere Investitionen notwendig. Wir Netzbetreiber müssen immer mehr und immer schneller bauen. Allein Amprion wird in den nächsten fünf Jahren 22 Milliarden Euro in das…

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